Foto: Archivbild MTV Treubund
Im ersten Spiel der Kreisklasse-Saison 2025/26 gab es direkt einen Dämpfer für die Treubunder Reserve gegen den TSV Gellersen II. Nachdem die Gastgeber in den ersten Minuten aggressiv gegen den Ball gearbeitet haben und Gellersen früh unter Druck setzten, gewannen die Gäste schon nach wenigen Minuten die Oberhand. Nahezu über das gesamte Feld waren die Lüneburger zu weit vom Gegenspieler entfernt und konnten so kaum Zweikämpfe für sich entscheiden. Letztlich sorgte ein Dreierpack von Schmidt innerhalb von nur 10 Minuten bereits in der ersten Halbzeit für eine Vorentscheidung. Die Führung gelang dabei nachdem Gellersen ein zu langsames Umschaltverhalten der Treubunder ausnutzte, um die Verteidigung zu überspielen, den Ball quer zu legen und zu vollenden (20.). Auch beim zweiten Treffer war die MTV-Verteidigung nach eigenem Aufbau noch unsortiert, nachdem Gellersen den Ball im Mittelfeld erobern konnte und mit viel Freiheiten auf das Tor von MTV-Keeper Fuduric zulaufen konnte (25.). Das 0:3 war schließlich nahezu eine Kopie des ersten Treffers, nach einem Freistoß an der Mittellinie schaltete der Gast schneller, führte den Freistoß schnell aus und überraschte die die Treubunder Hintermannschaft. Die Hereingabe von außen musste Schmidt nur noch über die Linie drücken (30.). Den Lüneburgern merkte man in der Folge die Wirkung dieser drei Treffer an, sodass bis zum Halbzeitpfiff kaum Aktionen nach vorne gelangen.
Auch mit insgesamt vier neuen Spielern gelang es dem MTV nach dem Wiederanpfiff nicht, sich frühzeitig ins Spiel zurück zu kämpfen. Zwar hatten die Gäste aus Gellersen nicht mehr die Präsenz aus der ersten Hälfte und der MTV erarbeitete sich mehr Spielanteile, wirkliche Chancen ergaben sich daraus jedoch nicht. Ganz im Gegenteil nutze der TSV eine weitere passive Phase der Heimelf aus, um gleich mehrere Spieler vor dem Sechzehner stehen zu lassen und aus 20 Metern frei zum Abschluss zu kommen – auch dieser Ball fand schließlich den Weg ins Tor (63.). Der Anschlusstreffer von Luca Schweig zum 1:4 (83.) kam deutlich zu spät, um an der Niederlage noch etwas zu ändern.
