Pokal-Derby vs. LSK: Aus 0:2 wird 5:2

Jousuf schiebt den Ball für den MTV cool ins lange Eck (Foto: Uli Homann)

Am vergangenen Dienstag nach dem Liga-Spiel hingen die Köpfe noch tief, als wir uns dem Lüneburger Sport-Klub mit 3:1 geschlagen geben mussten. Für eine Weile schien die Neuauflage der Begegnung im gestrigen Pokalspiel – nur vier Tage später und wieder in der Goseburg – erneut dieselbe Richtung einzuschlagen.

Wie bereits am Dienstag war ein ausgeglichenes Spiel zu sehen, in dem lediglich Fortuna etwas mehr auf der Seite des LSK stand: Eine kunstvoll in den langen Winkel gedrehte Ecke markierte in der 17. Minute den 0:1-Rückstand aus Sicht des MTV und nach einem unglücklichen Pressschlag in unsortierter Abwehrformation fiel sogar das 0:2 gegen unsere Jungs nur zwei Minuten später.

Anders als am Dienstag gelang es den Jungs jedoch, sortiert zu bleiben und nicht in wilden Aktionismus zu verfallen, sondern sich auf unsere Stärken zu konzentrieren und geduldiger zu sein als im Ligaspiel. So gelang Jousuf mit einem schönen Dribbling auf der linken Seite noch vor dem Ende des ersten Durchgangs der Anschlusstreffer zum 2:1.

Ein entscheidendes Tor, das die Grundlage dafür legte, in der Halbzeitpause eine leidenschaftliche Team-Atmosphäre zu entfachen. Die zweite Spielhälfte begann entsprechend zwei Minuten nach Wiederanpfiff mit Jousufs zweitem Treffer zum viel bejubelten Ausgleich – alles wieder auf Null und noch fast eine ganze Halbzeit Zeit, mit der Motivation im Rücken, einen Zweitorerückstand ausgeglichen zu haben. Jetzt waren wir am Drücker.

Nur kurz nach Jousufs Ausgleichstreffer konnte Jost sich den Ball mit einer feinen Finte im Strafraum auf den schwächeren linken Fuß legen und durch den freigewordenen Schusskorridor im Tor versenken: 3:2, Spiel gedreht! Danach folgten noch zwei weitere Treffer von Jousuf, der sich wiederholt mit starken Dribblings, überlegtem Passspiel und Tempo in Szene setzte.

Insgesamt sahen wir eine tolle Teamleistung, die sich über alle Mannschaftsteile erstreckte. Dieses Ergebnis wäre nicht ohne solide Abwehrleistung und mutiges Aufbauspiel rund um den Abwehrchef Felix (unser Fels in der Brandung) und das Mittelfeld mit Mannschaftsführer Nik möglich gewesen, der es immer wieder schaffte, zusammen mit Joni, Ole, Nio und Justus für eine schnelle Überbrückung des Mittelfeldes zu sorgen, um dann den schnellen Sturm wirkungsvoll zu bedienen.

Bleibt mutig und weiter so!

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