Lüneburg 07.11.2025
Auf schwierigem Geläuf und unter Flutlicht trifft der MTV Treubund im Hasenburger Grund spät zum Punktgewinn und ist nun seit 4 Spielen ungeschlagen. In der ersten Halbzeit waren dabei die Gäste aus Hohnstorf spielbestimmend. Obwohl die Turner erwartet hatten, dass der TuS über Pressing im Zentrum und ein schnelles Umschaltspiel Druck ausüben wollte, hatten die Hohnstorfer überraschend leichtes Spiel. Ein Treffer im Anschluss an einen Einwurf (24.) und ein schneller Angriff nach Ballgewinn im Mittelfeld (32.) sorgten für die Führung der Gäste. Die Treubund-Reserve lief dabei größtenteils hinterher. Etwas überraschend gelang Sergej Gabel dann kurz vor dem Halbzeitpfiff der Anschluss, als er einen langen Ball von Mats Gärtner hinter die Abwehr verwerten konnte (44.).
Diesen Aufwind konnte die Frehse-Elf über die Halbzeitpause hinaus nutzen und kam endlich ins Spiel. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Hausherren etwas offensiver agierten. Lange Zeit blieb es trotzdem bei vielen Zweikämpfen und Fouls im Mittelfeld. Erst in der Schlussphase verlagerte sich das Spielgeschehen wieder vermehrt vor die Tore. In der 84. Minute sorgte eine Ecke auf den kurzen Pfosten für das 3:1 der Gäste und die vermeintliche Vorentscheidung. Was in der Vergangenheit häufig genug für ein Auseinanderfallen der Treubunder sorgte, war für sie nun die Initialzündung und sie warfen alles nach vorne. Nach einem langen Ball in die Spitze kam Tetje Kerstens im Fünfmeterraum an den Ball und scheiterte an dem stark reagierenden TuS-Keeper. Im Nachsetzen wurde Niklas Hönemann jedoch noch im Sechzehner zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Gabel zum erneuten Anschluss (89.). Mit der letzten Aktion des Spiel sollte dann ein Freistoß aus dem Halbfeld für den Schlusspunkt sorgen. Der mit nach vorne geeilte MTV-Keeper Chris Burke kam an den Ball und konnte ihn querlegen, sodass Gärtner ihn über die Linie drücken konnte (90.+4.).
Bei dem Spielverlauf und der ersten Halbzeit ein Punkt, mit dem die Mannschaft leben kann, obwohl mit etwas mehr Effektivität in der Chancenverwertung auch ein Sieg möglich gewesen wäre.
